В этом выпуске подкаста «Digital life» Николь Ленхнер обсуждает глубокое влияние цифровизации на нашу работу и личную жизнь. Услышьте откровенные истории фотографа и IT-аналитика — они расскажут о преимуществах цифровых технологий и скрытых проблемах. От мгновенной обработки фото до тоски по «аналоговому» отдыху — этот подкаст заставит задуматься о роли гаджетов в вашей жизни. Идеально для изучающих немецкий (уровень B2): тренируйте аудирование, пополняйте словарный запас и учитесь аргументировать свою позицию!

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„Digital life“ Podcast – Folge: Digitalisierung im Alltag
Moderiert von Nicole Lechner
Nicole Lechner:
Hi, ich bin Nicole Lechner und das ist der „digital life“ Podcast, ein monatliches Update für den digitalen Lifestyle. Ich informiere euch über Neuigkeiten und Trends aus der digitalen Welt.
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des „digital life“-Podcasts – heute live aus der Frankfurter Innenstadt. Hier auf der Zeil habe ich mich gerade mit einigen sehr netten Menschen unterhalten und ihnen die Frage gestellt, inwieweit die Digitalisierung ihr Leben verändert hat und ob sie sich vorstellen könnten, den Schritt zurück in die analoge Welt zu wagen. Hier nun drei kurze Eindrücke.
„Hmm, ich würde sagen, aus meinem Leben ist die Digitalisierung nicht mehr wegzudenken. Ich arbeite als Pressefotografin, und wenn ich mir jetzt vorstellen müsste, all die Fotos, die ich Tag für Tag mit meiner Digitalkamera schieße – und das sind wirklich jeden Tag Unmengen – also, wenn ich all die Fotos wie früher auf dem Film festhalten und dann erst in der Dunkelkammer entwickeln müsste … Nicht auszudenken, was das für eine Arbeit wäre! Und ich weiß, wovon ich spreche: Die ersten Jahre meiner ‚Fotokarriere‘ habe ich alles selbst analog gemacht. Wenn ich heute mit einem Auftrag unterwegs bin und es wie üblich sehr dringend ist, muss ich die Fotos direkt vor Ort mit dem Laptop oder mit dem Tablet bearbeiten und Sekunden später landen sie auf dem Bildschirm des zuständigen Redakteurs. Alles mit nur wenigen Klicks. Meine jüngeren Kolleginnen und Kollegen aus der Redaktion, die wissen gar nicht mehr, wie man eine analoge Kamera überhaupt zu bedienen hat. Viele Onlineredaktionen stellen nicht mal professionelle Fotografen ein und geben sich mit Schnappschüssen von einem Smartphone zufrieden. Hauptsache, man kann sie sofort uploaden und sie bekommen gleich die ersten Likes. Das ist nun die andere Seite des digitalen Wandels in meinem Beruf: Schnelligkeit geht vor und darunter leidet oft die Qualität.
Ehrlich gesagt wüsste ich mein Leben analog gar nicht mehr zu meistern. Ich meine … Naja, soweit ich mich erinnern kann, war das Internet bei mir zu Hause immer schon da. So gesehen hab’ ich nicht den leisesten Schimmer, wie es wäre, ohne Internet leben zu müssen. Vielleicht wäre es einen Versuch wert, wer weiß. Meist haben wir nicht mal die Zeit, uns darüber Gedanken zu machen. Ich frag’ einfach ‚Alexa‘, wenn ich zu Hause bin. Aber Spaß beiseite. Ich sehe natürlich ein, dass die Digitalisierung heute ein Ausmaß angenommen hat, das man sich vor ein paar Jahren nicht mal mit viel Phantasie hätte ausmalen können. Und niemand weiß, wohin das letzten Endes führen wird. Wir haben auf der einen Seite die ganz großen Hightechunternehmen, die ständig neue Technologien entwickeln und auf den Markt bringen. Auf der anderen Seite steht der Mensch, der noch nicht mal weiß, dass er schon bald das Bedürfnis nach diesen Technologien verspüren wird. Ist das nicht verrückt? Entschuldigung, ich muss jetzt weiter …“
„Da haben Sie den richtigen erwischt. Mein ganzer Arbeitstag ist digital vorprogrammiert. Ich arbeite als Data Scientist und bin, grob gesagt, den ganzen Tag damit beschäftigt, Daten zu sammeln, zu untersuchen und zu verarbeiten. Ob Sie’s glauben oder nicht, nach einem langen Arbeitstag vor dem Bildschirm und mit dem Kopf voller Algorithmen lege ich großen Wert darauf, dass ich in meinem Privatleben der digitalen Welt entkommen kann. Natürlich nur, soweit das eben möglich ist. Meist checke ich ganz kurz auf dem Smartphone die privaten E-Mails, schaue mir dann die Tagesnachrichten an – und das auch nicht jeden Tag –, aber dann schalte ich das Handy komplett aus. Mittlerweile weiß ich die Zeit, in der ich offline bin, sehr zu schätzen. Ich habe wieder Freude am Lesen gefunden, und zwar am analogen Lesen, also an Büchern aus echtem Papier. Eine Zeitlang habe ich früher auch einen E-Book-Reader benutzt, aber auch wenn die modernen Geräte das natürliche Papier perfekt nachahmen, will ich in meiner Freizeit nicht ständig auf einen Bildschirm starren. Meinen Fernseher habe ich schon vor einigen Jahren rausgeschmissen, als ich erkannt habe, dass ich eigentlich fast rund um die Uhr von einem Bildschirm zum nächsten umschalte. Meine Augen sind durch den ständigen Blick in eine Lichtquelle schon sehr stark belastet.“
Nicole Lechner:
Das waren also ein paar Meinungen hier aus der Frankfurter Innenstadt. Und ihr? Wie steht ihr zur Digitalisierung im Alltag? Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Kommentare. Diese könnt ihr – wie sollte es auch anders sein – natürlich digital auf meiner Facebook-Seite posten. Die nächste Folge gibt’s wie immer in vier Wochen. Dann befasse ich mich mit der Frage, wie sehr wir heute wirklich an unseren Smartphones hängen
Schritt 2: Выпишите и выучите незнакомые слова и выражения (например: die Dunkelkammer, sich zufriedengeben, das Ausmaß annehmen)
Schritt 3: Выпишите аргументы «за» и «против» цифровизации в таблицу:
| Vorteile der Digitalisierung | Nachteile der Digitalisierung |
|---|---|
| Schnelle Bildübertragung (Fotografin) | Qualitätsverlust (Fotografin) |
| Berufliche Effizienz (Data Scientist) | Gesundheitliche Belastung (Data Scientist) |
Schritt 4: Ответьте на вопросы к тексту „Digital life“ (Niveau B2)
A. Allgemeines Verständnis
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Worum geht es in diesem Podcast?
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Wer ist Nicole Lechner?
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Aus welcher Stadt berichtet sie in dieser Folge?
B. Inhaltliche Fragen (Fotografin)
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Warum ist die Digitalisierung für die Pressefotografin unverzichtbar?
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Wie hat sich ihre Arbeit im Vergleich zu früher (analog) verändert?
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Was kritisiert sie an den heutigen Onlineredaktionen?
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Warum weiß sie nicht, wie man ohne Internet leben könnte?
C. Inhaltliche Fragen (Data Scientist)
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Warum arbeitet der Data Scientist den ganzen Tag digital?
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Welche Maßnahmen ergreift er, um sich von der digitalen Welt zu erholen?
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Warum bevorzugt er „echte“ Bücher statt E-Books?
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Welche gesundheitlichen Folgen erwähnt er durch die Digitalisierung?
D. Reflexionsfragen (allgemein)
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Welche Vorteile und Nachteile der Digitalisierung werden im Podcast genannt? (Nennen Sie je 2 Beispiele.)
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Warum sagt die Fotografin: „Schnelligkeit geht vor, und darunter leidet die Qualität“?
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Was meint der Data Scientist mit: „Der Mensch weiß noch nicht mal, dass er diese Technologien bald brauchen wird“?
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Könnten Sie sich ein Leben ohne Internet vorstellen? Begründen Sie.
E. Sprachliche Analyse
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Finden Sie im Text drei Verben, die mit digitalen Technologien zu tun haben (z. B. uploaden).
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Welche Passivsätze fallen Ihnen im Text auf? (Beispiel: „Fotos werden sofort bearbeitet.“)
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Wie wird das Wort „Ausmaß“ im Kontext der Digitalisierung verwendet?







